
Klein-Irland freut sich "narrisch" auf die Olympischen Winterspiele in Vancouver.
Und das hat gleich mehrere Gründe.
Zum einen verbinde ich mit dieser Stadt wunderschöne Erinnerungen. Vor mehr als 10 Jahren, durfte ich diese wunderschöne Stadt am Pazifik besuchen. Der Mix aus Meer, Strand auf der einen Seite und Bergen auf der anderen Seite ist unglaublich beeindruckend. Die Menschen sind sehr nett und sobald sie merken, das man auf Urlaub ist, wollen sie gleich wissen, woher man ist, und wie es einem hier gefällt.
Zum anderen habe ich dort die Liebe zum Eishockey entdeckt.
Bei einem Freundschaftsspiel der Vancouver Canucks gegen die Calgary Flames (Rivalität der beiden Mannschaften ist ungefähr vergleichbar, mit der von Austria und Rapid).
Völlig jungfräulich machten wir uns auf den Weg zum "General Motos Place", wo das Spiel stattfinden sollte. Zu meinem Erstaunen, hatte mein Schwager VIP-Tickets ergattert und so konnten wir das Spiel aus einer Lounge verfolgen (inkl. gutem Essen, Getränke und Knabberein).
Viel wusste ich nicht übers Eishockey, denn hier in Österreich war es ja nicht so verbreitet (außer vielleicht in Kärnten). Aber je länger das ganze dauerte, desto mehr zog mich dieses Spiel in seinen Bann. Die Stimmung in der Halle war phänomenal, rund 15.000 Zuschauer verfolgen dieses Freundschaftsspiel (das Stadion fasste um die 20.000 Zuschauer). Ich konnte spüren, wie groß die Begeisterung ist (im Mutterland des Eishockeys). Am Eis selber, ging es allerdings nicht so freundschaftlich zu und so flog nicht nur der Puck übers Eis sondern auch die Handschuhe und anschließend die Fauste. Was dem Publikum natürlich besonders gefiel (ich kam mir zeitweise vor, wie im alten Rom bei den Gladiatorenkämpfen). Auf alle Fälle wurden insgesamt über 140 Strafminuten verteilt.
Ich fieberte richtig mit und freute mich, wenn die Heim-Mannschaft ein Tor schoß. Das einzige was ich nicht mehr weiß ist, wie das Spiel ausgegangen ist. Aber das ist jetzt im Nachhinein eigentlich unwichtig, denn durch dieses Spiel habe ich eine neue Liebe entdeckt.
Obwohl Eishockey ein ziemlich harter Sport ist gibt es keine Probleme mit randalierenden Fans. Zumindest ist mir bis heute nichts dergleichen zu Ohren gekommen.
Wenn am Freitag bei der Eröffnung der Winterspiele Wayne Gretzky (ein berühmter Eishockeyspieler in Kanada und USA)das olympische Feuer entzündet, weiß ich, welche Hoffnungen und Erwartungen Kanada in seine Mannschaft, vor allem in die Eishockeymannschaft steckt.
Auf jeden Fall freue ich mich schon auf die Spiele und hoffe, das die "crazy canadien guys" Gold nach Hause holen, denn ich kann mir ungefähr vorstellen, was dann im ganzen Land los ist, so Eishockeyverrückt wie die dort sind. Also:
"Go Canada Go"!!!!
Aber natürlich halte ich auch unseren österreichischen Jungs und Mädls die Daumen. Mögen wir viele goldene, silberne und brozene Medaillen nach Hause bringen.
Viel Spaß beim Schauen der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver!
Bild zeigt die kanadische Eishockeynationalmannschaft als sie bei den olympischen Winterspielen in Salt Lake City gegen die USA Gold holten.