Ich wünsche dir, so wie viele andere rund um den Erdball, nur das BESTE.
Was ich mir von dir (und den anderen 3 Burschen) wünsche sind noch ein paar geniale Einfälle a la "Achtung Baby" oder "The Joshua Three".
Ich möchte auf diesem Wege auch Danke sagen. Danke für die vielen Stunden,die wir schon gemeinsam verbracht haben.
Danke dafür, dass du in allen Lebenslagen an meiner Seite bist.
Wenn ich traurig bin, tröstet mich deine Stimme.
Wenn ich fröhlich bin, macht mich deine Musik noch fröhlicher.
Und total aus dem Häuschen bin ich, wenn du mich mal besuchen kommst. Gemeinsam mit Abertausenden jubeln wir dir zu.
Letzte Woche hieß es zwei Mal Vorhang auf, um für die nächsten zwei Stunden, die Welt um einen herum zu vergessen.
Zwei Filme, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Doch beide haben mich sehr bewegt.
Der eine Film hat mich fast zum Weinen und der andere hat mich definitiv zum Lachen gebracht.
Zuerst sah ich den Film „Sarahs Schlüssel“ nach dem gleichnamigen Roman von Tatiana De Rosnay.
Diesen Roman hatte ich schon vor längerer Zeit gelesen (ohne zu wissen, dass dieser verfilmt wird) und natürlich war ich nun außerordentlich gespannt, wie das Buch umgesetzt wurde. Und ich freute mich sehr, dass die wunderbare Kristin Scott Thomas eine der Hauptrollen spielte.
Die Geschichte ist an Dramatik kaum zu übertreffen und obwohl ich die Handlung kannte, war es dann doch noch einmal etwas anderes, das Ganze auf einer Leinwand verfilmt zu sehen. Es gab mehrere Szenen, wo ich wirklich schwer schlucken musste.
Kurz zum Inhalt:
In einem der dunkelsten Momente der französischen Geschichte wurden in Paris über zehntausend Juden verhaftet- die meisten von ihnen wurden in deutsche Konzentrationslager weitergeschickt. Als der zehnjährigen Jüdin Sarah und ihrer Familie die Festnahme droht, versteckt sie ihren kleinen Bruder in einem Schrank. Als sie realisiert, dass sie und ihre Eltern wohl nicht so bald nach Hause kommen werden, versucht sie alles, um zu ihrem Bruder zu gelangen.
Siebenundsechzig Jahre später verwebt sich Sarahs Geschichte mit der von Julia Jarmond, einer amerikanischen Journalistin, die für einen Artikel die damalige Razzia und ihre furchtbaren Folgen recherchiert. Bei dieser Arbeit stößt sie auf das Schicksal einer jüdischen Familie, die aus der Wohnung vertrieben wurde, die seit Jahrzehnten der Familie ihres zukünftigen Mannes gehört und in die sie nach ihrer Hochzeit einziehen wollte.
Je mehr Wahrheit Julia ans Licht befördert, um so mehr erfährt sie über Bertrands Familie, über Frankreich und schließlich über sich selbst.
„Leidenschaftlich, bewegend und voller Wahrheit“ nannte Le Figaro Gilles Paquet-Brenners Film nach dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Tatiana De Rosnay. Mit Sarahs Schlüssel ist dem Regisseur ein intensiver und sehenswerter Film gelungen, der die Schicksale der Charaktere äußerst feinfühlig erzählt. In der Hauptrolle begeistert Kristin Scott Thomas in einer ihrer besten Rollen.
Meiner Meinung nach, wurde das Buch sehr gut verfilmt und trotz des ernsten Hintergrundes ein äußerst gelungener und absolut sehenswerter Film.
Am nächsten Tag, kam dann ein Film der das absolute Gegenteil zum Film vom Vortag darstellte. Doch beim genauen Hinsehen und Hinhören konnte man auch hier einen ernsten Hintergrund entdecken, der nicht weniger zum Nachdenken anregte.
„Best Exotic Marigold Hotel“ wurde vom gleichen Regisseur verfilmt wie schon Shakespeare in Love. Der Film ist eine richtige Farbenexplosion als auch ein Angriff auf die Lachmuskeln. Doch bei aller Komik blinzelt doch immer wieder die Frage durch, habe ich als „alter“ Mensch das Recht mein Leben selbstbestimmt zu leben und auch noch glücklich zu sein? Bzw. ist es der Weisheit letzter Schluss, wie in der westlichen Welt mit älteren Menschen umgegangen wird. Was kann ich als Mensch im letzten Abschnitt meines Lebens, noch davon erwarten?
Zum Inhalt:
Eine Gruppe britischer Pensionäre (Maggie Smith, Bill Nighy, Tom Wilkinson, Judi Dench, Celia Imrie, Penelope Wilton, Ronald Pickup) beschließt aus verschiedensten Gründen, nach Indien „outzusourcen” und in den Ruhestand zu gehen – dort ist das Leben billiger, die karge Rente folglich mehr wert, und Exotik wird offenbar allerorts geboten. Voller Vorfreude durch Werbeflyer des neu restaurierten Marigold Hotels stellen sie sich einen geruhsamen Alterssitz vor, nur um entdecken zu müssen, dass der einstige Palast seine besten Tage weit hinter sich gelassen hat und seitdem nichts getan wurde. Doch obwohl ihr neues Heim weit weniger luxuriös ist, als gedacht, entdecken sie, dass das Leben und die Liebe noch einmal von vorn beginnen kann, soweit man die Vergangenheit endlich für sich ruhen lässt ...
Schon alleine wegen der wunderbaren Schauspieler ist dieser Film ein absoluter Augenschmaus. Allen voran die wunderbare Judi Dench sowie Maggie Smith (allen vielleicht besser bekannt aus Harry Potter, wo sie die liebenswürdige Ms. McGonagall spielte). Oder auch Bill Nighy, einfach zum Niederknien.
Auch dieser Film basiert auf einen Roman von Deborah Moggach (These foolish things). Bis dato gibt es diesen Roman nur in Englisch.
Für mich ein wahrer Filmhighlight.
Seit gestern Abend frage ich mich immer wieder, was im Kopf meiner "sogenannten" Mutter vorgeht?
Ich haben sie noch nie verstanden und werde sie aller Wahrscheinlichkeit nach auch nie verstehen.
Kurze Erklärung: ich bin bei meinem Vater/Oma aufgewachsen und kenne daher meine Mutter so gut wie gar nicht. Meine Schwester dagegen wuchs bei unserer Mutter auf.
Sie erzählte mir gestern, was unsere Mutter wieder einmal von sich gegeben hat. Sie hat es getroffen, ich konnte darüber eigentlich nur lachen, obwohl es in Wahrheit traurig ist.
Aber es ist, wie es ist.
Auf jeden Fall sage unsere Mutter folgendes: Ich und meine Schwester wären Schuld, ihr Leben verpfuscht zu haben und das die Familie zerbrochen ist.
Ich frage mich immer wieder, was geht in ihr vor? Warum tätigt sie so eine Aussage? Was hat sie davon?
Empfindet sie überhaupt nichts für ihre eigenen Kinder?
Tut es ihr gar nicht leid, dass sie eines ihrer Kinder bei der Geburt quasi abgegeben hat und sich danach nicht mehr darum gekümmert bzw. interessiert hat.
Natürlich hat es Zeiten gegeben, wo mir das sehr zu schaffen gemacht hat, aber die sind Gott sei Dank schon lange Geschichte.
Aber die Frage, was in so jemanden vor geht, bleibt.